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5
Nandi
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Wehrmann, Jan
Männlich
Spy
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Geschlecht
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Land Deutschland
Beschreibung In einem ständigen, endlosen Rauschen prasselt der Regen draußen auf die Straßen. Jeder Tropfen wühlt den ohnehin schon überall klebenden Dreck erneut auf und verwandelt alles in einen einzigen Morast. "Morast" ging es ihm durch den Kopf und ein resigniertes Lächeln zuckte über sein altes, von der Zeit gezeichnetes Gesicht. Mit einem großen Schluck leerte er das Glas vor ihm und winkte danach damit dem Kellner zu, der das Zeichen richtig deutete und seine Bestellung aufnahm.

Irgendwo weiter hinten in der Bar unterhielten sich zwei Männer lautstark über das letzte Holomatch. Sein Blick schweifte zu den Männern herüber. Sie waren jung. Jung und Verwegen. Ihre Augen glänzten, als sie sich über die neueste Kampftechniken unterhielten.

"Ihr Bier" sagte der Kellner und stellte das sprudelnde Getränk vor ihm hin und nahm das Leere mit ohne ein weiteres Wort. Kam es ihm nur so vor oder hatte diese Bedienung irgendwas gegen ihn? "Nunja" dachte er sich, "wäre ja nicht der Erste". Mit einem kräftigen Schluck begrüßte er den neuen Krug. Er wischte sich den Schaum vom Mund.

Es gab Zeiten, da hatte er Menschen, die sich sinnlos in Bars besoffen, verachtet. Sie waren schwach und vernebelten ihren Geist mit diesem Zeug. Aber jetzt, wieder umzuckte seine Mundwinkel ein trockenes Lächeln, war er einer von Ihnen.

Es war nun schon Monate her, als sein Leben endete. Nicht sein biologisches, sondern das, was er dachte, dass es sein Leben war. Sein Job. Er war einer der Besten, die es im Personenschutz gab und vor Aufträgen konnte er sich nicht retten. Und jetzt, er schaut auf seine Hand, die kaum sichtbar zitterte, konnte er nicht mal ein Bierglas halten, ohne nicht Gefahr zu laufen, etwas zu verschütten. "Ein Fehler und du bist am Arsch" murmelte er vor sich hin und nahm erneut einen Schluck aus dem inzwischen schon wieder halb leerem Krug. Die letzten Monate hatten sein Bankkonto wie Schnee in der Wüste schmelzen lassen. Sein teures Apartment hatte er schon vor langer Zeit kündigen müssen. Jetzt lebte er in einem dieser engen Wohncontainer, wie er sie früher nannte. Jede verdammte Nacht schreckte er in seiner Schlafnische hoch. Schweißgebadet und am ganzen Leib zitternd. Die Flasche Hochprozentiges neben seinem Bett war das einzige, was ihn in den letzten Monaten einen traumlosen und damit ruhigen Schlaf schenken konnte. Aber der Preis war hoch. Selbst wenn er wollte, konnte er nicht mehr in seinen Beruf zurück. Wollte er das überhaupt?

Gestern kam so ein Typ auf ihn zu. Der erste Mensch mit dem er seit Wochen mehr als nur ein Wort wechselte. Er suchte jemanden, der ihm seine Knarre wieder zurechtbiegt. Teufel auch eins, war das Teil verdreckt. Er hatte ihm angeboten, das Ding wieder auf Fordermann zu bringen und nun wartete er hier auf ihn. Irgendwie hatte es ihm Spaß gemacht, mal wieder was Sinnvolles zu tun.

Am anderen Ende der Bar betrat ein Mann die Räumlichkeiten und ließ sein Blick über die Anwesenden schweifen. Es war der Typ. Wenigstens war er pünktlich. Er kam auf ihn zu und setzte sich. "Und?" fragte er mit einer leicht misstrauischen Mine. Bedächtig legte der andere die Waffe auf den Tisch und schob sie ihm hin. "Kinderspiel" antwortete dieser und trank den Krug aus. Zufrieden begutachtete der Jüngere seine Pistole. "Gute Arbeit. Ich überweis eben den vereinbarten Betrag plus" er lächelte "einen kleinen Bonus."

Ein seltsam zufriedenes Gefühl breitete sich in der Brust des alten Mannes aus. Das war leicht verdientes Geld. Verflucht. In ihm gab es einen Knack. Der Junge Mann erhob sich und bewegte sich Richtung Ausgang. Kurz davor drehte er sich jedoch noch mal um. "Wo finde ich dich, wenn ich wieder ein Problem " rief er durch den Raum. "Meine Name ist Nandi. Das sollte reichen" entgegnete er ihm und mit einem Nicken wendete sich sein "Kunde" ab und verließ die Bar. Geistesabwesend betrachtete der alte Mann den Bierkrug. Seine Augen schienen irgendwas dahinter zu fixieren. Irgendwas, was nicht in diesem Raum und dieser Zeit zu liegen schien.

Plötzlich knallte er die Faust auf den Tisch und erhob sich mit einem Ruck. Der Stuhl geriet stark ins Wanken, fiel jedoch nicht um. Mit einer schnellen Bewegung zog er seine ID-Karte durch das Kartenlesegerät und bezahlte damit seinen heutigen Aufenthalt hier. Vielleicht das letzte Mal. Vielleicht....
Clan Neo-Technology
Beigetretten 04.08.2002
letzte Änderung 04.08.2002
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